Wohnraumlüftung


Man hat erkannt, dass die Wärmeverluste durch das Öffnen der Fenster und den unkontrollierbaren Luftaustausch bis zu 50% der gesamten Energieverluste betragen. Moderne Gebäude werden daher zunehmend luftdicht ausgeführt. Der Vorteil: Sie sparen Energie. Die Schattenseite: der natürliche Luftaustausch über Fenster und über die Gebäudehülle, wie dies bei älteren Bauten geschieht, wird unterbunden. Die Folge ist eine Verschlechterung des Raumklimas durch Bakterien, Pilze und Schadstoffe. Dies führt häufig zu Allergien und belastet die Bausubstanz. Davor können Sie sich jetzt wirkungsvoll schützen: mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung sorgen Sie für gesunde Atemluft rund um die Uhr und können sich zusätzlich noch über beachtliche Energieeinsparungen freuen.

Ein zentrales Lüftungsgerät wird in einem Nebenraum (Technikraum, Keller, Dachboden oder Abstellraum) installiert. Aus bestimmten Räumen mit Geruchs- und Dampfanfall (WC, Bad, Küche usw.) werden kontinuierlich geringste Luftmengen abgesaugt, über die Wärmerückgewinnung im Lüftungsgerät geführt und dann ins Freie ausgeblasen. In der Wärmerückgewinnung wird die Energie der abgesaugten Abluft an die von außen über einen Pollenfilter angesaugte Frischluft abgeben.

Diese erwärmte Frischluft wird dann in die Aufenthaltsräume (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Arbeitszimmer usw.) mit niedrigster Geschwindigkeit eingeblasen. Die vorgeschalteten Filter garantieren, dass Pollen, Abgase, Schmutz und Ungeziefer nicht ins Hausinnere gelangen, was nicht nur Allergikern eine wesentliche Erleichterung bringt. In einem Haus mit einer kontrollierten Wohnraumlüftung haben die Bewohner rund um die Uhr frische Luft und können regelrecht aufatmen.

Hier zwei Beispiele für die Umsetzung von Zuluftöffnungen: